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Darf ein 4-fach-Kläger (Geschlecht: weiblich, falls das ne Rolle spielt) ohne Anwalt noch Auto fahren? Oder: Volkswagen – was ist das für mich? Momentan eine Automarke wie jede andere, und ich widme den einzelnen Marken keine große Aufmerksamkeit.

Früher war ein VW (war ein Golf, aber ich kenne mich da eh nicht genau aus) ein Auto, mit dem ich gern gefahren wäre aber nicht durfte, da mein Exfreund das nicht wollte. (Eines meiner heutigen Klagethemen wäre übrigens damals schon ein klagefähiges gewesen.) Und übermäßig böse war ich ihm dafür nicht: Ich war noch Fahranfängerin, und er hatte einfach mehr Expertise mit Autos, da er in so einer BMW-Fabrik Autoteilen zu tun hatte. Da war ich auch mal zu Besuch und fand es nur gruselig. Die Leute, die dort arbeiteten, tranken alle recht viel Bier.
Sie lachten auch darüber, dass es in der Brauereistadt Rosenheim (meiner Geburtsstadt, in der ich zu diesem Zeitpunkt erneut wohnte) Schilder gab wie: „Hier Platz frei halten für Bierfahrer!“

 

Jede Automarke kann überleben, wenn sie mit der Zeit geht, Elektro-Autos baut, die sich rentieren und mit denen die Leute einen umweltbewussten Eindruck machen.

Man darf sich nicht einschüchtern lassen von Rückschlägen. So geht das bei mir auch als 4-fach-Klägerin.

Auto zu fahren ist erst mal nicht mein naheliegendstes Ziel. Geht das überhaupt, wenn man gerade 4 Klagen führt – alle in Eigenregie ohne Anwalt? Was meint ihr? Schreibt mir gern, ich poste eure Antworten dann hier.

Ich habe mich mit all diesen Klagebedarfen jedoch nicht fahrfähig gefühlt – und dazu kam noch eine zu lange Fahrpraxis-Pause.

Tipp für alle, die gern weniger trinken würden: Bier trinkt man als Kläger übrigens nicht mehr. Man braucht es auch nicht.

Und ich hatte, nachdem ich meinen jetzigen Freund kennengelernt hatte, auch eine ewiglange Alkohol-Pause, und mir hat dabei nichts gefehlt.

Ich freue mich auf eure Zuschriften!

 

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/vw-wie-das-ende-der-globalisierung-volkswagen-bedroht/29822122.html